Am nächsten Montag Morgen luden wir unsere Ski ins Auto und machten uns auf den Weg nach Garmisch Partenkirchen. An der Hausbergbahn, unserem gewählten Einstieg ins Skigebiet, war es noch relativ voll da in England und Holland wohl Ferien waren! :-) Oben angekommen ging es mit dem Kreuzwankl-Ski-Express, einem 6er-Sessellift weiter den nächsten Berg hinauf. Dort oben wurde es dann auch langsam leerer, da die meisten Touristen sich nur im vorderen Teil des Skigebietes tummelten. Wir fuhren etwas talwärts, um dann einen urigen 2er-Sessellift zum Kreuzjoch (1.719m) hinauf zu besteigen. Dort oben beginnt die legendäre Kandahar-FIS-Weltcupabfahrt. Dies ist natürlich eine schwarze Piste und dementsprechend steil ging es auch hinab. Zum Glück brauchten wir uns dies nur ein paar 100 Meter antun bevor wir auf eine rote Piste abbogen. Ein weiterer Lift brachte uns zum Kreuzeck. Nach einer kurzen schönen Abfahrt kamen wir zur Hochalmbahn, eine Kabinenbahn, die uns auf den Osterfelderkopf in 2.050m Höhe brachte. Von dort aus hatte man einen herrlichen Blick über Garmisch und über das ganze Skigebiet. Es wurde einem erst einmal bewusst wie weitläufig dieses Skigebiet ist und wieviel Kilometer man mit dem Lift und per Ski in kürzester Zeit zurücklegt. Hinter uns ragte die Alpsitze eindrucksvoll empor. Der Blick zur Zugspitze blieb uns wegen des leicht diesigem Wetters leider verwehrt. Auf dem Osterfelderkof gibt es auch ein Gipfelkreuz, welches leicht oberhalb der Seilbahnstation liegt. Wir kraxelten, die Ski geschultert, die paar Meter bis dahin, um den Rundumblick ausgiebig zu genießen bevor wir von dort die Talabfahrt u.a. auch über die Olympia-Abfahrt begannen. Garmisch ist ein schönes Skigebiet für alle Schwierigkeitsgrade. Gerade im hinteren und oberen Teil des Skigebietes verläuft sich alles, sodass man auf den Pisten viel Platz hat. Abendbrot aßen wir in einem zünftigen bayrischen Wirtshaus in München.
Dienstag wollten wir eigentlich ins Skigebiet "Wilder Kaiser" nach Österreich aber es hatte die ganze Nacht lang heftig geschneit und sollte auch den ganzen Tag nicht aufhören. Angesichts der Situation auf der Autobahn bogen wir dann kurzerhand ab und fuhren ins Skigebiet Spitzingsee. Allerdings mussten wir, um dorthin zu gelangen, die Schneeketten am Auto montieren, da die Bergstraße nach Spitzingsee ohne nicht mehr befahren werden durfte. Das Skigebiet ist etwas kleiner gehört aber zu einem Verbund mit mehreren anderen Skigebieten. Leider waren einige Pisten wegen Sturm und der Neuschneemassen gesperrt. Die offenen Pisten reichten aber aus, um den Tag dort trotz des ungemütlichen Wetters zu verbringen. Die Pisten waren wegen des Wetters nicht präpariert. Man musste also durch kniehohen Neuschnee fahren, was Anfangs etwas ungewöhnlich war aber zunehmend besser funktionierte und am Ende richtig Spaß machte. Gegen 16:30 Uhr mussten wir erst einmal das Auto ausbuddeln und machten uns wieder auf den Weg zurück nach München. Schon komisch so eine Großstadt mit so viel Schnee zu sehen. Dies ist man ja aus unseren Gefilden leider nicht gewöhnt.
Heute, Mittwoch, stand dann der Heimflug an. Es waren 2 schöne winterliche Tage in den Alpen und das skifahren hat sehr viel Spaß gemacht. Nachfolgend einige ausgewählte Bilder dieses Kurztrips: (zum vergrößern anklicken)
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen