Fazit: Es war ein sehr schöner Tag und es ist sehr interessant sich einmal die verschiedenen Museen unserer Stadt anzuschauen. Sehr zu empfehlen ist das neue Landesmuseum im Paulikloster. Für einen Rundgang solle man sich allerdings einige Zeit nehmen, da es sehr viel aus unterschiedlichen Epochen unseres Landes zu sehen gibt. Im nächsten Jahr, wenn nicht sogar schon eher, werden wir den Museumstag sicher wieder nutzen, um weitere Museen wie das Industriemuseum oder das Psychiatriemuseum zu besuchen.
Hallo Zusammen! Hier in meinem Blog möchte ich euch (hoffentlich) regelmäßig über besondere Ereignisse im Leben des Marc berichten. Nutzt fleißig die Kommentarfunktion und verewigt euch im Gästebuch.
Sonntag, 17. Mai 2009
Internationaler Museumstag 2009
Heute war Internationaler Museumstag. Dies bedeutete, dass sämtliche Museen in unserer Stadt geöffnet hatten und man zudem noch freien Eintritt hatte. Also nutzen wir das schöne Wetter und besuchten bereits am Vormittag das Archäologische Landesmuseum im Paulikloster direkt vor unserer Tür. Nachmittags besuchten wir das kleine Straßenbahnmuseum im ehemaligen Straßenbahndepot in der Bauhofstraße und das Heimatmuseum im Frey-Haus. Dort wurde heute eine Ausstellung über Spielzeug aus der DDR eröffnet, wo man allerhand aus seiner eigenen Kindheit wiederentdecken konnte. Zum Abschluss dieses Kulturtages fuhren wir noch vom Bahnhof bis zur Quenzbrücke und zurück mit der Mueseumsstraßenbahn aus den 30iger Jahren. Es war mal wieder ein Erlebnis mit der Straßenbahn durch unsere Stadt zu fahren, dazu noch auf alten Holzbänken zu sitzen und bei jeder Kurve das von früher bekannte Quietschen zu vernehmen. Aber seht selbst, hier ein paar Eindrücke vom heutigen Tag:
Modell einer brandenburgischen Stadt um 1450 mit filmschen Darstellungen auf der Leinwand und jeweils beleuchteten Objekten in der Mitte. Der Ton kam über die wie Duschköpfe aussehenden Ohrhörer.
Hier wurde in einem Film die Entstehung und Besiedelung unserer Erde ab dem Urknall im Zeitraffer dargestellt. Interessant war dabei die Information, dass wenn man sich die bisherige Existenz der Welt anhand eines 24-Stunden-Tages vorstellt, die Menschheit gerade einmal 3 Minuten vor Mitternacht erschienen ist und die Saurier bereits 20 Minuten vor Mitternacht ausgestorben sind. Weiterhin haben die Neandertaler viele Tausend Jahre in Koexistenz neben dem Modernen Menschen gelebt bevor sie ausgestorben sind. Das wusste ich bisher auch noch nicht.
Auf dem Umriss unseres Bundeslandes wurde mittels Karten und Filmausschnitten die Besiedelung der Mark Brandenburg dargestellt und erläutert.
Wer hat früher nicht an der Scheibe zur Fahrertür gestanden, dem Fahrer über die Schulter geschaut und wollte selbst einmal eine Straßenbahn steuern. Heute konnte ich mal auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Alles sehr spartanisch und einfach gewesen, kein Vergleich zum Hightech von heute.
Unser Heimatmuseum im Frey-Haus, wo wir neben der üblichen Ausstellung der Heimatgeschichte vor allem die Spielzeugausstellung mit DDR-Spielzeug anschauten.
Der gute alte Construc-Baukasten, wer kennt ihn nicht. Damit habe ich immer Modelle für die "MMM - Messe der Meister von Morgen" gebaut, die zu DDR Zeiten in der Schule jedes Jahr stattfand.
Eins von diesen Jeep-Modellen besaß ich auch. Schön war immer die Seilwinde an der vorderen Stoßstange. :-)
Diese Piko-Puppen-Waschmaschine im schönen orange-braun-beige besaß meine Schwester. Diese war voll funktionstüchtig.
Kennt ihr diese tollen Metallrennautos? So eins hatte doch wohl jeder. :-)
Auch bei Jungs bekanntes Spielzeug, alles aus Brandenburg. So einen Truck hatte ich mit großem Hänger, womit ich immer die Möbel der Puppenstube meiner Schwester beim gespielten Umzug transportiert habe. :-) So ein Rennwagen unten rechts war auch in meinem Besitz, beim Fahren leuchteten immer hinten Lichter.

Holzbänke, die Bahn ist glaube ich aus den 30iger Jahren und der Vorgänger der uns noch bekannten Gotha-Wagen. Bei diesem Modell waren die Türen noch nicht elektrisch.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video von der Straßenbahnfahrt:

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