Sonntag, 16. August 2009

Eine Nacht unterm Sternenzelt

Erstmalig dieses Jahr bot es sich an mal wieder eine Nacht draußen auf der Terrasse zu verbringen. Da die Temperaturen auch nachts relativ warm bleiben sollten, baute ich gestern also spontan lediglich das Innenzelt auf und legte die Matratzen und das Bettzeug hinein. So war gewährleistet, dass der Schlafkomfort dem meines Bettes in nichts nachstand. Vor dem Einschlafen genoss ich den Blick in die Sterne und ließ meinen Gedanken freien Lauf. So philosophierte ich über den Gedanken, ob wir wirklich alleine in diesem Weltall sind. Ich sah unzählige Sterne, da muss doch irgendwo einer dabei sein, wo ähnliche Bedingungen herrschen wie auf unserer Erde und theoretisch Leben möglich wäre. Vielleicht ist Leben aber auch unter ganz anderen Bedingungen möglich und wir können es uns mit unserem bisherigen Wissen nur nicht vorstellen. Faszinierend fand ich auch die Vorstellung, dass wohl fast alle Menschen der Welt, unabhängig von Bildungsstand, Wohlstand und politischer Situation im jeweiligen Land, die selben Gedanken haben wenn sie in den Sternenhimmel schauen und dabei wohl kurzzeitig alle Sorgen, Nöte und Probleme vergessen. Wer weiß wieviele Blicke sich mit meinen am Sternenhimmel gekreuzt haben. Markant an unserem Sternenhimmel ist ja augescheinlich immer der große Wagen, der auch gestern wieder gut zu sehen war. Für die Menschen auf der Südhalbkugel soll wohl ähnlich markant das "Kreuz des Südens" sein, was ich hoffe irgendwann auch mal zu erblicken wenn ich dort in den Nachthimmel schaue. Eine Sternschnuppe, wohl noch ein Nachzügler der diese Woche vorübergezogenen Perseiden, konnte ich auch erblicken und schickte meinen Wunsch gedanklich in den Nachthimmel über Brandenburg an der Havel.
Abends wurde alles aufgebaut...
... beobachtet von zwei vorbeifahrenden Ballons.So in etwa ist der Blick in den Himmel aus dem Liegen. :-)Blick am Morgen aus dem Zelt, die Sonne kommt langsam um die Ecke.