Unser Ministerpräsident Matthias Platzeck schwor, auf einem sehr gut gefüllten Neustadt Markt, in ungewohnt lauter Redeweise die Brandenburger auf die bevorstehende Landtagswahl ein. Dabei vermischte er jedoch meiner Meinung nach ziemlich oft landespolitische Angelegenheiten mit aktuellen bundespolitischen Themen. Nach der ca. halbstündigen Rede Platzecks übernahm unserer Bundesaußenminister und Kanzlerkandidat der SPD Frank-Walter Steinmeier das Rednerpult. Auch er wirkte im Vergleich zum TV-Duell mit Angela Merkel ungewohnt lautstark und sogar äußerst kämpferisch. Dies gefiel mir eigentlich, da man ihn sonst ja während der derzeitigen Legislaturperiode eher immer nur beiläufig und ziemlich weichgespühlt in der Öffentlichleit wahrnehmen konnte. Während der Rede wurde das mittlerweile bekannte Wahlprogramm der SPD zum Besten gegeben und vor den "Gefahren" von Schwarz-Gelb für den Bürger gewarnt. Sicherlich muss man da etwas differenzieren, es ist eben die heiße Phase im Wahlkampf, aber prinzipiell denke ich, dass es für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt Brandenburg an der Havel nicht verkehrt sein kann, wenn der zukünftige Bundeskanzler aus unserem Wahlkreis kommt und bei seinen Reisen um die Welt potenzielle Investoren von den Vorzügen unserer Region als Wirtschaftsstandort überzeugen kann. Auch als Außenminister und Vizekanzler in einer ggf. doch nach dem Wahlabend wiederbelebten großen Koalition, wäre dies natürlich vorteilhaft. Eine Fortführung der großen Koalition halte ich nach den derzeitigen Umfrageergebnissen gar nicht einmal für so unwahrscheinlich und für unsere Region wohl auch allemal besser als mit einem möglichen Außenminister Westerwelle. ;-) Man darf also gespannt sein, wie die Wähler am kommenden Sonntag votieren. Als Wahlvorsteher in einem Wahllokal unserer Stadt, werde ich bei diesem Ereignis wieder selbst an vorderster Front dabei sein.
Hallo Zusammen! Hier in meinem Blog möchte ich euch (hoffentlich) regelmäßig über besondere Ereignisse im Leben des Marc berichten. Nutzt fleißig die Kommentarfunktion und verewigt euch im Gästebuch.
Samstag, 19. September 2009
Große Politik vs. THE BOSSHOSS
Heute wehte ein Hauch von großer Politik durch unsere Stadt. Die SPD ließ sich nicht lumpen und baute auf dem Neustadt Markt eine große Bühne sowie Essens- und Getränkebuden auf.
Unser Ministerpräsident Matthias Platzeck schwor, auf einem sehr gut gefüllten Neustadt Markt, in ungewohnt lauter Redeweise die Brandenburger auf die bevorstehende Landtagswahl ein. Dabei vermischte er jedoch meiner Meinung nach ziemlich oft landespolitische Angelegenheiten mit aktuellen bundespolitischen Themen. Nach der ca. halbstündigen Rede Platzecks übernahm unserer Bundesaußenminister und Kanzlerkandidat der SPD Frank-Walter Steinmeier das Rednerpult. Auch er wirkte im Vergleich zum TV-Duell mit Angela Merkel ungewohnt lautstark und sogar äußerst kämpferisch. Dies gefiel mir eigentlich, da man ihn sonst ja während der derzeitigen Legislaturperiode eher immer nur beiläufig und ziemlich weichgespühlt in der Öffentlichleit wahrnehmen konnte. Während der Rede wurde das mittlerweile bekannte Wahlprogramm der SPD zum Besten gegeben und vor den "Gefahren" von Schwarz-Gelb für den Bürger gewarnt. Sicherlich muss man da etwas differenzieren, es ist eben die heiße Phase im Wahlkampf, aber prinzipiell denke ich, dass es für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt Brandenburg an der Havel nicht verkehrt sein kann, wenn der zukünftige Bundeskanzler aus unserem Wahlkreis kommt und bei seinen Reisen um die Welt potenzielle Investoren von den Vorzügen unserer Region als Wirtschaftsstandort überzeugen kann. Auch als Außenminister und Vizekanzler in einer ggf. doch nach dem Wahlabend wiederbelebten großen Koalition, wäre dies natürlich vorteilhaft. Eine Fortführung der großen Koalition halte ich nach den derzeitigen Umfrageergebnissen gar nicht einmal für so unwahrscheinlich und für unsere Region wohl auch allemal besser als mit einem möglichen Außenminister Westerwelle. ;-) Man darf also gespannt sein, wie die Wähler am kommenden Sonntag votieren. Als Wahlvorsteher in einem Wahllokal unserer Stadt, werde ich bei diesem Ereignis wieder selbst an vorderster Front dabei sein.
Frank-Walter Steinmeier bei seiner Rede (weiterhin auf der Bühne v.l.n.r.: Ralf Holzschuher, Günter Baaske, Dr. Margrit Spielmann und Ministerpräsident Matthias Platzeck).
Ein großer Medienauflauf und diverse Kamerateams bekannter nationaler und auch internationaler Sender begleiteten die Veranstaltung auf dem gut gefüllten Neustadt Markt. In den "heute"-Nachrichten auf ZDF wurde ebenfalls darüber berichtet (www.heute.de).
Mein Schwesterchen begleitete mich bei strahlendem Sonnenschein auf den Neustadt Markt und wir haben dabei festgestellt, dass wir unterschiedliche politische Ansichten haben, welche wir in einigen Diskussionen austauschten ;-)
Als Highlight traten im Anschluss an das politische Gerede "THE BOSSHOSS" auf und lieferten eine gute ca. einstündige Show mit Songs ihres neuen Albums "Do or Die" ab.
Unser Ministerpräsident Matthias Platzeck schwor, auf einem sehr gut gefüllten Neustadt Markt, in ungewohnt lauter Redeweise die Brandenburger auf die bevorstehende Landtagswahl ein. Dabei vermischte er jedoch meiner Meinung nach ziemlich oft landespolitische Angelegenheiten mit aktuellen bundespolitischen Themen. Nach der ca. halbstündigen Rede Platzecks übernahm unserer Bundesaußenminister und Kanzlerkandidat der SPD Frank-Walter Steinmeier das Rednerpult. Auch er wirkte im Vergleich zum TV-Duell mit Angela Merkel ungewohnt lautstark und sogar äußerst kämpferisch. Dies gefiel mir eigentlich, da man ihn sonst ja während der derzeitigen Legislaturperiode eher immer nur beiläufig und ziemlich weichgespühlt in der Öffentlichleit wahrnehmen konnte. Während der Rede wurde das mittlerweile bekannte Wahlprogramm der SPD zum Besten gegeben und vor den "Gefahren" von Schwarz-Gelb für den Bürger gewarnt. Sicherlich muss man da etwas differenzieren, es ist eben die heiße Phase im Wahlkampf, aber prinzipiell denke ich, dass es für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt Brandenburg an der Havel nicht verkehrt sein kann, wenn der zukünftige Bundeskanzler aus unserem Wahlkreis kommt und bei seinen Reisen um die Welt potenzielle Investoren von den Vorzügen unserer Region als Wirtschaftsstandort überzeugen kann. Auch als Außenminister und Vizekanzler in einer ggf. doch nach dem Wahlabend wiederbelebten großen Koalition, wäre dies natürlich vorteilhaft. Eine Fortführung der großen Koalition halte ich nach den derzeitigen Umfrageergebnissen gar nicht einmal für so unwahrscheinlich und für unsere Region wohl auch allemal besser als mit einem möglichen Außenminister Westerwelle. ;-) Man darf also gespannt sein, wie die Wähler am kommenden Sonntag votieren. Als Wahlvorsteher in einem Wahllokal unserer Stadt, werde ich bei diesem Ereignis wieder selbst an vorderster Front dabei sein.
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