Samstag, 10. Oktober 2009

Eishockey: Eisbären Berlin vs. Frankfurt Lions in der O2-World

Am gestrigen Abend besuchte ich mit Matthias, Andreas und Patrick ein Spiel der Eisbären in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Der vierfache Deutsche Meister Eisbären Berlin empfing die Frankfurt Lions. Die Tickets hatten wir vor einiger Zeit als Lidlangebot für 9,99 € besorgt. Auf Grund diverser kulinarischer Zwischenstops auf dem Weg zur O2-World, waren wir leider erst direkt zum Anpfiff auf unseren Plätzen und haben die legendäre Eisbären-Hymne der Puhdys verpasst. Allerdings kennt man den Ohrwurm ja mittlerweile auch zu Genüge. Die O2-World ist schon eine imposante Arena und man hatte trotz Sitzplätzen im obersten Rang eine sehr gute Sicht. Die Stimmung in der Arena von den Eisbärenfans war auch gut, jedoch war ich verwundert darüber, dass ich so viele bekannte Melodien aus den Fußballstadien unseres Landes vernehmen musste. Ich dachte bisher immer jede Sportart hat so ihre eigenen Gesänge und Rituale. Das Spiel ansich riss mich nicht wirklich vom Hocker. Eishockey ist eine sehr schnelle Sportart, wo man leicht die Übersicht verliert. Mit den Regeln war zudem auch keiner von uns so richtig vertraut aber die Tore haben wir natürlich mitbekommen. Ein Spiel besteht aus drei Dritteln mit je 20 Minuten Nettospielzeit, die aber auf Grund zahlreicher Unterbrechungen mal leicht 30 Minuten andauern. Zwischen den Dritteln sind jeweils 18 Minuten! Pause, wo u.a. das Eis neu präpariert wird. Diese lange Pause finde ich ziemlich heftig. Das sind immerhin 36 Minuten Pause bei gerade einmal 60 Minuten Nettospielzeit. Beim Fußball spielen die Jungs 90 Minuten und haben nur 15 Minuten Pause. Da wir im Anschluss des Spiels noch etwas trinken und quatschen wollten, verließen wir das Spiel in der 2. Drittelpause da zum Einen die Eisbären ohnehin mit 2:4 hinten lagen und kein gutes, mitreißendes Spiel lieferten und zum Anderen uns wie gesagt diese Sportart ohnehin nicht sonderlich begeisterte. Direkt an der O2-World befindet sich die East-Side-Galerie, ein künstlerisch gestalteter Rest der Berliner Mauer. Auf dem Weg zu Patricks Auto schauten wir uns noch kurz an der Mauer um, die höher war als ich vermutete. Anschließend fuhren wir in eine Cocktail-Lounge und tranken noch etwas bevor wir uns um Mitternacht mit dem Zug wieder Richtung Brandenburg begaben. Die Eisbären verloren übrigens am Ende mit 2:6. Ich gehe ja nun regelmäßig zu allen Heimspielen von Hertha BSC, war im März mit Matthias bei den Füchsen Berlin zum Handball und nun bei den Eisbären zum Eishockey. Mein persönliches Fazit lautet, dass an die Sportart Fußball sowie die Stimmung und die Athmosphäre im Olympiastadion nichts herankommt. An zweiter Stelle folgt Handball, was ich mir sicher bald wieder anschauen werde zudem ich das ja selbst einmal 13 Jahre lang gespielt habe und an dritter Stelle Eishockey, was ich wohl sobald nicht wieder besuchen werde. Basketball mit Alba Berlin kommt für mich nicht in Frage, da ich diese Sporatart nicht mag und langweilig finde.

Hier noch ein paar Fotos und 2 Videos vom gestrigen Tag:
Die O2-World in Berlin.
Kurz vor dem Anpfiff des Spiels.
Wir saßen fast ganz oben unter dem Dach, hatten dennoch einen sehr guten Blick, da die Tribünen sehr steil sind.
Die East-Side-Galerie
video
Torszene beim Anschlusstreffer der Eisbären zum 2:3
video
Spielszene und Stimmung in der O2-World